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Färben
Das Färben ist ein Handwerk, das sich
bereits um 1500 zu spezialisieren begann: Es entstanden die Schwarz- und
die Schönfärberei. Damit wurde zum Ausdruck gebracht, dass der eine
Handwerker nur einfachste Färberarbeiten ausführte, während der andere
als "Künstler" seines Berufsstandes die kompliziertesten Formen
der Stoffveredelung beherrschte. Beim einfachen Volk auf dem Land waren
damals zwei Farben häufig anzutreffen: schwarz und blau. Die schwarze
Farbe gewann man vor allem durch das Kochen von Eisenfeilspännen, den
blauen Farbstoff aus "Falschem Indigo", den eine Pflanze namens
Waid liefert.
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